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In dem Facharztzentrum werden ärztliche Praxen angesiedelt, die das Angebot des TKH ergänzen und erweitern.

Durch eine intensive Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Praxen sowohl im vor- wie nachstationären Bereich ergeben sich viele Vorteile zum Wohle des Patienten.

Die Möglichkeit gemeinsamer Nutzung von Befunddaten vermeidet Doppeluntersuchungen in allen Leistungsbereichen. Es ist vorstellbar, das durch eine enge Zusammenarbeit Untersuchungsergebnisse aus Labor, Radiologie und anderen medizinischen Leistungsstellen wie Funktionsdiagnostik den ambulant tätigen Praxen wie auch dem Krankenhaus zur Verfügung stehen. Diese Zusammenarbeit könnte beispielsweise auch die Nutzung der medizinischen Einrichtungen des Krankenhauses durch die Praxen beinhalten. Kooperationsverträge für die Überlassung medizinischer Einrichtungen sollen dies ermöglichen.

Die enge Anbindung und Zusammenarbeit stellt hohe Qualitätsanforderungen an alle Leistungserbringer im ambulanten und stationären Bereich. Die Qualität der angebotenen Leistung entscheidet über die Akzeptanz bei den Patienten. Sie ist ständig zu überwachen und zu verbessern.


Für die Praxen untereinander ergeben sich viele Vorteile aus der interdisziplinären Zusammenarbeit in dem Zentrum. Kurze Wege zu diagnostischen Verfahren, Konsile unter Fachärzten, ergänzende Untersuchungen bei anderen Fachärzten im Haus sind nur einige Beispiele für diese Vorteile.

Das ärztliche Versorgungsangebot in einem Facharztzentrum wird durch nichtärztliche Heilberufe und andere Versorgungsformen ergänzt. Der Patient erhält eine ganzheitliche Versorgung, spart Wege und Zeit. Kommunikationsdefizite zwischen den einzelnen Leistungserbringern lassen sich vermeiden. Der Patient fühlt sich in einer Gesamtversorgung mit ärztlichen und nichtärztlichen Einrichtungen gut aufgehoben.

Nichtärztliche Heilberufe stellen einen wichtigen Bestandteil des medizinischen Versorgungszentrums dar. Beispielhaft seien hier Ergotherapie, Physiotherapie und Physikalische Therapie erwähnt. Andere Versorgungsformen wie Brückenpflege und ambulante Rehabilitation ergänzen das Angebot von der stationären zur ambulanten Betreuung sinnvoll.

Eine weitere Option stellt die Ansiedlung einer Apotheke und/oder eines Sanitätshaus dar.

Eine an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtete Strategie könnte für die Zukunft aus Angeboten im Wellnessbereich und in gesundheitsfördernden Freizeitaktivitäten bestehen.

Überlegungen in die Weiterentwicklung zum Gesundheitszentrum werden mit den Kooperationspartnern zu gegebener Zeit angestellt.